OHM - Fixing the shadow 03.09.2013 - von Knut van Knöterich

OHM - Fixing the shadow. Neue Hoffnung für Musikland Schweiz aus St. Gallen?

OHM: Griechischer Buchstabe, Formelzeichen für den elektrischen Widerstand, Band. Die Band um den Fair Haven Bassisten Matto wurde 2005 gegründet und besteht seit jener Zeit. Ich lernte Matto durch seine Gigs mit Fair Haven kennen und als ich Letztens bei einem kleinen Fest des örtlichen Black Thunder MCs auf ihn traf, kam natürlich das beliebte Thema "Musik und Band" auf den Tisch. Matto erklärte mir, er spiele noch in zwei anderen Bands neben Fair Haven: OHM und Glam Black. Sofort kamen wir auf meine Radiosendung und Hellvetia zu sprechen und BÄM: Vor mir liegen die CD's von OHM "Fixing the shadow" und Glam Black "Fly little Angel". Ich werde für beide Scheiben ein eigenständiges Review schreiben, hier fange ich mal OHM's "Fixing the shadow" an..... Mein Glas ist gefüllt mit Vodka, mein Aschenbecher ist geleert und meine Zigarette ist im Anschlag. Die CD wird eingelegt. Es wird auf "Play" gedrückt....

  1. The harder you come

Guter Heavy Metal / Hard Rock Riff. Die Stimme reicht von tiefen, kratzigen Tönen bis zu hohen Screams. Geiler Einsatz der Leadgitarre. Solider Song.

  1. Chain Crusher

Böser Heavy Metal Riff. Hohe Stimme, geile Wechsel zwischen den Schlagzeugtempi, geile Snare! Der Song wurde auch von Fair Haven interpretiert. Die Stimme passt nicht perfekt zum Song, wäre besser für eine rauchige Stimme. Das "Chain Crusher" im Chorus durch die Sänger passt perfekt: Hoher Scream und tiefer Fast-Growl! Geiler Headbang Song!

  1. Down the drain

Geile Riffwechsel zwischen den tiefen Riffs. Guter Einsatz der Leadgitarre. Die Stimme passt sehr gut, fast schon Sprechgesang im Verse, geiler Einsatz von Vibrato im Chorus durch den Sänger.

  1. Anywhere, somewhere, nowhere

Böses Intro, dürfte noch ein wenig mehr zwischen den Halbtönen wechseln. Kratzige Stimme meets hohe Töne, passt gut zusammen, doch der übermässige Einsatz des Vibrato durch den Sänger macht vieles zunichte. Am Ende des Songs kommen noch ein, zwei hohe Screams la Enforcer dazu, geiler Scheiss!

  1. The Eyes of Death

Solider 3-Riff Verse. Lockerer Heavy Metal Song. Wiederum geiler Einsatz der Leadgitarre! Die Stimme passt sehr gut, geile Combo von normalem Gesang und Screams. Der Chorus Riff rotzt geil! Guter Song!

  1. Break

Leicht melancholischer Song, das Vibrato des Sängers kommt sehr gut. Böser Pre-Chorus mit tiefen Growls, der Chorus passt perfekt zum Pre-Chorus. Sauberes Solo! Ganz guter Song.

  1. Convince yourself

Der Anfang hört sich an wie ein Lied von "Britsh Steel" von Judas Priest. Geiler Riff! Widerum übermässiges Vibrato, zerstört vieles vom Song. Geiles Heavy Metal Solo! Sobald aber die Stimme einsetzt, stellen sich bei mir die Haare auf....Und das nicht, weil es gut ist.... Sehr Schade!

  1. Fixing the shadow

Der Anfang erinnert an Chain Crusher, böse Heavy Metal Riffs treffen auf gute, harte Töne des Sängers. Animiert zum Headbangen. Das "Fixing the shadow" in den hohen Tonlagen beschert mir eine Gänsehaut....Weil es so gut ist! Böses Solo! Geiler Song!

  1. Enter the night

Instrumental. Da ich nicht wirklich ein grosser Fan von instrumentalen Songs bin, gebe ich hier kein Kommentar ab.

  1. Are you ready

Geiles Intro. Ganz geiler Chorus, das Vibrato des Sängers passt hier wieder sehr gut. Die Wechsel der hohen Töne und der "normalen" Gesangsstimme kommen sehr gut zur Geltung. Super zum Headbangen!

Okay... Also... Mein Fazit kommt... jjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjETZT!

Die Scheibe ist nicht schlecht. Das Schlagzeug ist ein wenig einfallslos, da es so ziemlich bei jedem Song gleich ist. Die Gitarren und ihre Riffs sind saugeil: Schwere, harte Rhytmusriffs treffen auf hohe, schreiende Leadtöne! Was mich allerdings an vielen oder besser gesagt ZU vielen Songs gestört hat ist die Stimme des Sängers und seine perverse Notgeilheit auf das Vibrato. In einigen Songs kommt es sehr sehr gut und passt perfekt rein, doch in den meisten ist es einfach fehl am Platz. Die Stimmgewaltheit von tief, kratzend bis hoch, kreischend ist genial.... Aber das Vibrato zerstört zu viel. Würde der Sänger das Vibrato weglassen und dafür vielleicht ein wenig mehr Kratzen in den Gesang reinbringen, würde eine ganz neue Dynamik dadurch entstehen.

Ich würde die Band sehr gerne live begutachten, da ich ebenfalls die CD's von Fair Haven bei mir zuhause habe....Und Fair Haven sind live definitiv besser als ab Platte! Ich werde die Band weiterhin verfolgen und, bei Gelegenheit, sie gerne mal live sehen.

Solides Hard Rock / Heavy Metal Album: Nichts Spezielles, aber man sollte sich seine eigene Meinung darüber bilden.

www.go4ohm.com